Bambus

 

 

Ein sehr gutes Beispiel für pflanzliche Leichtbauweise ist der natürliche Bauplan des Grases.
  Es wird vielen physikalischen Anforderungen gerecht: Rund, leicht, hohl, gekammert, biegsam und sehr elastisch ist es auch wasserfest und wasserdicht, also insgesamt hoch belastbar. Die lackartige Oberfläche der Halme bewirkt eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Feuer und Chemikalien. Eine Oberflächenbehandlung der Halme wird daher nicht benötigt. Vergleicht man Bambus mit anderen Werkstoffen, so ist er mit 40 Kilopond pro Quadratmillimeter genauso reißfest wie Baustahl, in puncto Härte kann man Bambus mit Eiche vergleichen.


Die enorme Flexibilität und Belastbarkeit zugleich zeigt sich bei den erdbebensicheren Anwendungen im Gerüstbau in Asien. Die  Elastizitäts- und Biegeeigenschaften sind im Vergleich zu anderen Holzarten mit Abstand die Besten. Bereits nach 4-6 Jahren Wachstum kann Bambus geerntet und als Baustoff verarbeitet werden. Er ist also ein schnell nachwachsender und damit sehr ökologischer Werkstoff aus der Pflanzenwelt. Binnen 35 Jahren kann eine Pflanze bis zu 15 Kilometer verwertbare Halme (Stämme) hervorbringen. Deswegen wären bei seiner breiten Anwendung auch in westlichen Ländern keine wesentlichen Engpässe bei der Versorgung mit Material zu erwarten.

Wir verwenden für unsere Bauten sehr viel Bambus anstelle von Holz.

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"nachhaltiges Autowerk" ;-)