Die Geodätische Kuppel

 

Geodätische Kuppeln oder englisch geodesic Dome, Domes
(Kuppelbauten) gehören zu den stabilsten sowie raum- und energieeffizientesten Gebäuden der Welt. Sie sind erdbeben- und sturmsicher bei gleichzeitig geringstem Aufwand an Baumaterial. Unter allen Gebäuden haben sie die kleinste Oberfläche, bieten aber den grössten Nutz-/Wohnraum.

 Als Lebensraum bieten sie Vorteile die sich durch natürlichere Schallverteilung und Luftzirkulation darstellen. Geodätische Kuppeln bieten ausgezeichnete Hellhörigkeit.

 

Warum ist eine Geodätische Kuppel so stabil?
Mehrere miteinander verbundene Dreiecke bilden unglaublich stabile Strukturen.
Um in Dreieck zu deformieren oder auszubeulen muss man die Seiten auseinanderziehen oder zusammendrücken.
Das ist sehr Schwer, da die Dreiecke sich gegenseitig stützen.
Ideal für Polarstationen und Militärbasen…also warum nicht auch für euer Haus.

history
Das erste neuzeitliche Beispiel einer geodätischen Kuppel war das Planetarium Jena (1926) der Carl-Zeiss-Werke von Walther Bauersfeld. Buckminster Fuller entwickelte die Technologie der geodätischen Kuppeln ab den 1940er Jahren weiter und benutzte dabei erstmals den Begriff "Geodesic". Breite Aufmerksamkeit erfuhr die Fuller-Kuppel, die auf der Expo '67 in Montreal als Pavillon der USA gezeigt wurde. In der Architektur der US-amerikanischen Hippies wurden geodätische Kuppeln aus Holz zu einer beliebten Konstruktionsweise. (z.B. BURNING MAN)